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Der große Rundgang der Täler Andona und Grande

partenza 
Asti- Valleandona
Ankunft 
Cinaglio
Localita' sul percorso 
Asti (fraz. Valleandona), Settime, Camerano Casasco, Cinaglio
lunghezza 
circa 28 km
tempo di percorrenza 
2 Tage
difficolta' del percorso 
Leicht, lange Strecken bergauf

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Der gesamte Weg schlängelt sich innerhalb der Grenzen des Sondernaturschutzgebiets durch das Valle Andona, Valle Botto und Val Grande und ermöglicht eine Annäherung an  die wichtigsten naturwissenschaftlichen, historischen und geologischen Bedeutsamkeiten dieses Gebiets; entlang der Strecke bieten Informationsschaukästen und Rastplätze weitere Beobachtungsanregungen und kartographische Angaben.
Da es sich um einen Weg handelt, der aus der Vereinigung verschiedener Routen für den Besuch des Schutzgebiets hervorgeht, kann die Strecke jederzeit durch die Wahl vorhandener Verbindungswege verkürzt werden, die durch kartographische Schilder und aufgestellte Wegweiser angezeigt sind.

Hinweg: Ortsteil Valleandona (Asti) (170 m) - Bric Monache - Loc. Painastra - Loc. Valdigora (Settime) - Bric Credo - Loc. Valoeisa (Settime) - I Gorghi (Cinaglio) - S.Grato (Camerano Casasco) (260 m) - Camerano (Dorf) (300 m)

Länge: 13,8 km

Der erste Teil des Rundgangs windet sich über beide Seiten des Tals des Rio Andona, der im oberen Teil seinen Namen in Rio Grande umändert. Strecken auf der Talsohle wechseln sich mit Strecken auf dem Kamm und einer herrlichen Aussicht ab. Der Blick schweift vom Monviso zum Monte Rosa nach NORDEN und über die hügeligen Anhöhen des Monferrato im SÜDEN. Die Umgebung ist bewaldet und wird von Streifen durchbrochen, auf denen ausgedehnte Weinberge angesiedelt waren.
Vom Parkbereich für Touristen in Valleandona, gleich außerhalb des gleichnamigen Orts, steigt man den waldigen Hang hinauf, um den Karrenweg des Kamms mit seiner atemberaubenden Aussicht zu erreichen, dem man durch Schlagwälder, Kastanienhaine und lichte Kiefern hindurch bis Bricco delle Monache folgt, einem Teil des großen Gutshofs, der schon Eigentum der Grafen Ottolenghi ist. Es ist das Herrenhaus, das teilweise zu sehen ist, wenn man wieder auf die feuchte Talsohle zurückgekehrt, auf der man zwischen kleinen Äckern hindurch bis zu dem abgelegenen Tal des Rio Grande bleibt. Vom Gebiet Valdigora, inmitten eines frischen Eichenwalds, gewinnt man mit der steilen Trift, die zwischen Fossilien enthaltenden Wänden eingeklemmt ist und der man bis kurz nach dem bezaubernden Gebiet Valoeisa folgt, wieder an Höhe; der folgende Pfad steigt mit seinen Serpentinen bis in das Feuchtgebiet der Gorghi di Cinaglio hinab, wo zu dem naturwissenschaftlichen Reiz die geschichtliche Bedeutung hinzukommt: das Gebiet wurde nämlich bis zur ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zum Einweichen von Hanf verwendet, dessen Becken im Wald immer noch zu sehen sind.
Der folgende lange und bewaldete Kamm führt zu der kleinen Kirche S.Grato , von wo aus der Blick über die Basilika von Superga hinweg Richtung Rocciamelone schweift. Als Abschluss der Tagesstrecke folgt man jetzt der Asphaltstraße und erreicht die Ortschaft Camerano zum Übernachten.

Rückweg: S.Grato (Camerano Casasco) (260 m) - S.Bartolomeo - I Gorghi (Cinaglio) - Peschiera (Settime) - Loc. Valdigora - C.na Luisa - Bricco Carlevaris (Asti Vallebaciglio) - C.na Monfalcone - C.na Fontana - Fraz. Valleandona (Asti) (170 m)

Länge: 14,5 km

Von dem Gebiet S.Grato führt eine wellige Trift nach S.Bartolomeo, ein unvermuteter und verzauberter Ort, in dem mitten im Wald eine romanische Kirche und die Überreste eines Weilers vom Rückschritt des anthropogenen Territoriums zeugen. Im Besonderen ist der Ort Gegenstand tragischer Ereignisse gewesen, die mit dem antifaschistischen Widerstand verbunden sind und in dem Brand des Weilers gipfelten, sodass die letzten Bewohner den Ort endgültig verließen. Wenn man dem Abhang neben dem Fossilienaufschluss folgt, erreicht man schließlich die tief liegende Talsohle, die wieder zu den Gorghi di Cinaglio zurück führt und von dort, indem man erneut das Val Grande erreicht, zum Gebiet der Peschiera di Settime, das einst ein Waschtrog und an die Ereignisse des Castello di Settime gebunden war und später in ein Becken für den Angelsport verwandelt wurde. Die Strecke der Talsohle führt wieder zum Gebiet Valdigora, von dem aus man auf der Wasserscheide zum Val Rilate hinaufsteigt, wo der Blick die südlichen Anhöhen des Gebiets von Asti erreichen kann. Der breite Karrenweg führt auf der Spitze bis zu dem kleinen Ort Bricco Carlevaris und man kommt zwischen Schlagwäldern mit Robinien, Kastanienwäldern und Resten von Weinbergen hindurch endlich in die Nähe der ehemaligen genossenschaftlichen Deponie von Valle Manina, deren Renaturierungsphase bereits weit fortgeschritten ist. Entlang dieser Strecke kann man am Waldrand Zeichen des Weinanbaus entdecken, der bis vor einigen Jahren auf den besser gelegenen Kämmen verbreitet war: Schuppen, Tröge für Grünspan und Zisternen sind die Überbleibsel. Die letzte Strecke des Weges führt schnell zum Ausgangspunkt zurück und schließt somit den Rundgang. In der Nähe der Ortschaft Valleandona befindet sich das Mehrzweckzentrum der Parkbehörde Ente Parchi Astigiani, mit didaktischen und umweltpädagogischen Ausstellungen, die Anregungen zu einer Vertiefung der naturwissenschaftlichen und paläontologischen Aspekte bieten, auf die man entlang der Strecke gestoßen ist.

Informazioni utili 
Die ringförmige Strecke kann leicht in zwei Strecken geteilt werden: eine für den Hin- die andere für den Rückweg, und natürlich kann er von beiden Enden begonnen werden: Valleandona d’Asti oder Camerano Casasco, wo man auch übernachten kann
Avvertenza generica valida per tutti i tracciati:
I tracciati GPS dei percorsi provengono da fonti varie e sono costituiti da più sezioni composte in un unico tracciato. Alcuni di essi possono avere un senso direzionale diverso da quello descritto sulla guida. Per una corretta percorrenza si raccomanda sempre la lettura del testo descrittivo e della mappa. Le informazioni contenute su tutti i media non impegnano la responsabilità di autori ed editori.