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titolo

Die romanische Strecke

partenza 
Berzano S.Pietro
Ankunft 
Viarigi
Localita' sul percorso 
Berzano S.Pietro, Abbazia di Vezzolano, Castelnuovo Don Bosco, Morialdo, Colle Don Bosco, Serra, Capriglio, S.Giorgio (Bagnasco di Montafia), Montafia, S.Secondo (Cortazzone), Camerano Casasco, Chiusano, S.Maria, Brancalione, Sampignoni, Frinco, Madonna della Neve, Castell’Alfero, Calliano, Portacomaro, Scurzolengo, Castagnole M.to, Montemagno, Viarigi
lunghezza 
circa 87 km
tempo di percorrenza 
5-6 Tage
difficolta' del percorso 
leicht

C.na Anselmo (340 m) - S.Giovanni (340 m) - Berzano S.Pietro (390 m) - S.Giovanni Battista (460 m) – Abbazia di Vezzolano (440 m) – Castelnuovo Don Bosco (250 m) - Morialdo (270 m) - Colle Don Bosco (260 m) - Serra (280 m) - Capriglio (230 m) - S.Giorgio (Bagnasco di Montafia) (200 m) – Montafia (240 m) - S.Secondo (Cortazzone) (220 m) - Camerano Casasco (300 m) – Chiusano (260 m) - S.Maria – Brancalione (250 m) - Sampignoni (250 m) – Frinco (180 m) - Madonna della Neve (220 m) - Castell’Alfero (220 m) - Calliano (260 m) - S.Pietro (220 m) – Portacomaro (230 m) -  Scurzolengo (240 m) - Casta- gnole M.to (240 m) - Montemagno (250 m) - Viarigi (230 m)
Länge: 86,8 km

 

Die Strecke beginnt im SÜDEN der Ortschaft Casalborgone und ist mit den Strecken der Provinz Turin verbunden; sie windet sich im WESTEN der Landstraße bis in die Nähe der interessanten romanischen Kirche San Giovanni. Zwischen den Hügeln geht es weiter nach Berzano San Pietro. Wenn man möchte, kann man den Hügel hinaufsteigen, der den Ort überragt und auf dem die wunderschön gelegene Pfarre San Giovanni Battista steht und den Ausblick genießen. Von hier kann man, wenn man den Blick nach NORDEN richtet, einen dicht bewaldeten Hügelabhang bewundern. Es handelt sich um einen Staatsforst: der “Bosco delle Orchidee” (Orchideenwald), aufgrund der besonderen Artenvielfalt dieser wunderschönen Pflanzen. Der Wald ist Gegenstand eines kürzlich ausgeführten Forsteingriffs zum Erhalt der Biodiversität und Verbesserung seiner Nutzung gewesen. Es handelt sich um einen sehr abwechslungsreichen Lebensraum: der Teil auf dem Gipfel hat ausgesprochen trockene Eigenschaften mit einem ziemlich bröckeligen Boden, der vereinzelt faszinierende furchenartige Bildungen hervorbringt. Die hier lebenden Pflanzen und Tiere sind diesen Bedingungen angepasst und unterscheiden sich von denen auf halber Höhe des Hügels; so überlassen Sorten wie Ginster, Manna-Esche, Flaumeiche und Kiefer den mesophilen Sorten den Vortritt: Kastanie Eschen und Kirsche; die bedeutend feuchtere und schattige Talsohle wird schließlich durch die Anwesenheit von Sommereichen, Erlen, Silber-Weiden und einem Unterholz mit Riedgras und Moos gekennzeichnet. Wenn man die Wanderung in Richtung SÜDEN fortsetzt und den Ort Berzano S. Pietro hinter sich lässt, geht es ziemlich gewunden durch eine bäuerliche Landschaft, um die Strecke Superga-Crea zu kreuzen. Mit einem kleinen Umweg kann man die Abtei Santa Maria di Vezzolano besichtigen, eines der sechs Symbolmonumente der Region Piemont und ein Juwel der romanischen Architektur. Die großartige Fassade, der fein gemeißelte Lettner, der Zauber des strengen, teilweise mit Fresken verzierten Kreuzgangs, die Skulpturen der Kapitelle und das architektonische Gesamtbild sind ein besonders wichtiger Kunstschatz, dessen Besichtigung mit Ruhe zu genießen ist. In der Abtei kann die “Mostra permanente del Romanico“ (Dauerausstellung der Romanik) bewundert werden, die von dem Amt für Denkmalpflege des Piemont eingerichtet ist und die vollständigste Dokumentation über die romanische Kunst bietet, die in Vezzolano aufzufinden ist. Jetzt geht es zuerst im Wald weiter und dann bergab durch Weinberge und kleine Äcker bis nach Castelnuovo Don Bosco. Auf diesem Abschnitt kann die sonnige romanische Kirche Santa Maria di Cornaredo bewundert werden, die auf einem Hügel des gegenüberliegenden Hangs steht, und die Kirche Sant’Eusebio, die auch ein schönes Beispiel der astigianer Romanik ist. Man durchquert und verlässt das Dorf Castelnuovo und wandert weiter durch liebliche Hügel, wobei man an den zerstreut liegenden Häusern des Ortsteils Morialdo vorbei kommt. Von hier kann man in Kürze zum Wallfahrtsort Don Bosco gelangen, wo auch das Geburtshaus des Heiligen besichtigt werden kann, das große Gotteshaus, das Missionarisch-Ethnologische Museum und das Museum des bäuerlichen Lebens sowie weitere dazugehörige kirchliche Strukturen. Wenn man dagegen der Strecke weiter folgt, die mitten durchs Grüne Weiden und Waldflecken durchschneidet, gelangt man zum Weiler Serra und in Kürze zum Ort Capriglio, dessen bestes lokales Erzeugnis die Paprikaschote von Capriglio ist, ein Slow-Food Presidio. Beim Weitergehen gelangt man in der Nähe des Dorfes Bagnasco an eine alte Siedlung, die einst von einer befestigten Fluchtburg geschützt wurde. Die herrliche romanische Pfarre San Giorgio, die in dem winzigen Friedhof des Ortes enthalten ist, verdient eine Besichtigung. Die Strecke führt nun nach Montafia, durchquert die Ortschaft und geht weiter nach Cortazzone, wo sie kurz vorher mit einem kleinen Umweg zur Pfarre San Secondo hinaufklettert, eine der wichtigsten romanischen Denkmäler der Provinz. Die Außenfassaden aus Backstein, der sich mit dem Sandstein abwechselt, die evokatorischen Skulpturen, die zur Verzierung aufgestellt sind, das schöne Innere, das sich durch fein behauene Kapitelle auszeichnet, können nichts anderes als Bewunderung und Erstaunen hervorrufen. Die Wanderung führt um das Dorf Cortazzone herum, das von dem gewaltigen Burggebäude gekennzeichnet wird, das im Zentrum emporragt. Auf halber Gipfelhöhe geht es nun nach Camerano Casasco, in dessen Nähe man auf den Ausgangspunkt der Strecke „Das Gebiet von Camerano Casasco“ stößt. Parallel, jedoch in einiger Entfernung zur Landstraße, geht es immer weiter bis zum Dorf Chiusano, wo sich die romanische Kirche Santa Maria befindet. Wenn man noch weiter geht, überquert man die Landstraße, um dann zuerst bis zum Dorf Brancalione und dann Sampignoni zu gelangen. Die folgende Strecke zeichnet sich durch ausgedehnte Waldgebiete aus, die von einigen bestellten Feldern und zerstreuten Bauernhäusern gekennzeichnet wird. Dieser lange Streckenabschnitt führt bis nach Frinco, ein Dorf, das aufgrund seines mächtigen Schlosses, welches den Ort überragt, auch aus der Ferne gut zu erkennen ist. Hinter Frinco geht es Richtung Castell’Alfero weiter. Entlang der Wanderung begegnet man an einer gewissen Stelle der romanischen Pfarre Madonna della Neve, die gut erhalten und wegen dem besonderen Mauergefüge und den wertvollen Fresken sehr interessant ist. In Castell’Alfero, wo man die umliegende Landschaft beobachten kann, ist die Fluchtburg vorhanden, die am oberen Platz endet, der von der Kirche und der Burg der Conti Amico gekennzeichnet wird, jetzt Sitz des Rathauses und des Museo ’l Ciär, in dem tausende von Gegenständen und Werkzeugen aus dem XIX. – XX. Jahrhundert zusammengetragen worden sind, die mit dem bäuerlichen Leben in Zusammenhang stehen. In der Nähe der Kirche befindet sich auch ein Platz für das Trommelballspiel. Diese Sportart hat in einigen Orten der Provinz Asti eine lange Tradition, ist hier immer noch sehr beliebt und wird begeistert gespielt. Ferner ist das Dorf dafür bekannt, der Geburtsort von Giovanni Battista De Rolandis zu sein, dem Schöpfer der Trikolore, und von Gianduja, einer Karnevalsmaske, die das Symbol des Piemont ist. Wieder ins Tal hinabsteigend und nachdem das Gewerbegebiet des Ortes umgangen worden ist, führt die Strecke weiter in Richtung NORDOSTEN, um bis zu der Ortschaft Calliano hinauf zu führen, in der eine Besichtigung des historischen Zentrums und besonders des Platzes mit seiner Pfarrkirche SS. Nome di Maria, ein Werk des Magnocavallo, sehr schön ist. Ein Spaziergang um den Platz herum, an dem sich das alte Schloss befand, bietet herrliche Aussichtsmöglichkeiten über die Landschaft. Nach dem Verlassen von Calliano geht es weiter Richtung SÜDEN, um etwas weiter vorne die romanische Pfarre San Pietro anzutreffen. Die Wanderung geht Richtung Portacomaro und am Eingang des Ortes fällt einem eine kleine romanische Kirche auf, die wiederum San Pietro geweiht ist. In dem Ort angekommen wird ein Spaziergang in dem ältesten Ortskern empfohlen, der sich innerhalb einer alten Fluchtburg befindet, von der immer noch ein Teil der Befestigung zu sehen ist. In einigen dieser Räume, die im Inneren des Turms und der Bollwerke der Fluchtburg entstanden sind, hat die Bottega del Grignolino ihren Sitz, die der Förderung des gleichnamigen lokalen Weins gewidmet ist. Nach einem Abschnitt über offenes Land geht es bergauf zu dem Ort Scurzolengo. Bemerkenswert sind das Schloss aus dem XV. Jahrhundert und die schönen Ausblicke. Nach der Durchquerung des Ortes geht es einen kurvenreichen Weg zwischen Hügeln entlang, um bergauf Castagnole Monferrato zu erreichen. Das Dorf verfügt über einen Rastplatz und auf der Höhe des Ortes kreuzt diese Strecke die “Die Strecke der Colli DiVini“. Jetzt geht es weiter nach Montemagno, wo kurz außerhalb der Ortschaft die alten Pfarren Santa Maria della Cava und S.S. Vittore e Corona (XI. Jahrhundert) liegen. Die Strecke neigt sich in dem Dorf Viarigi ihrem Ende zu, wo ein herrlicher Turm, ein Wohngebäude im Zentrum und die Kirche San Marziano, gleich außerhalb der Ortschaft , zu finden sind, die alle aus dem Mittelalter stammen.

Informazioni utili 
Wander- oder MTB-Tour
Avvertenza generica valida per tutti i tracciati:
I tracciati GPS dei percorsi provengono da fonti varie e sono costituiti da più sezioni composte in un unico tracciato. Alcuni di essi possono avere un senso direzionale diverso da quello descritto sulla guida. Per una corretta percorrenza si raccomanda sempre la lettura del testo descrittivo e della mappa. Le informazioni contenute su tutti i media non impegnano la responsabilità di autori ed editori.