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titolo

Die Straße des Grafen

partenza 
Baldichieri d’Asti
Ankunft 
Baldichieri d’Asti
Localita' sul percorso 
Baldichieri d’Asti, C.na Bricco del Conte, C.na del Merlo, Castellero, Bricco Trombetta, Bricco Rosso, C.ne Graudi, valle rio Castellero, Baldichieri
lunghezza 
circa 14 km
tempo di percorrenza 
1 Tag
difficolta' del percorso 
leicht

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Nördlich der Autobahn A21 bieten die Gemeinden Baldichieri und Castellero eine ganz andere Landschaft als die stark infrastrukturierte des Tals: “Die Straße des Grafen” ist eine Strecke, die ihren Namen von einem alten Weg ableitet, der diese beiden alten Dörfer traditionsgemäß miteinander verband und folglich die jeweiligen Schlösser, indem der Hügelkamm benutzt wurde, der sie vereint. Die Wege auf den Kämmen waren sicherer, sie waren kaum Überschwemmungen und weniger Überfällen der Straßenräuber ausgesetzt und die bestellten Äcker konnten leicht erreicht werden. Baldichieri (die ersten Zeugnisse gehen auf ein Dokument aus dem Jahr 1041 zurück) befestigte ein mittelalterliches Dorf, von dem aus das Tal des Rio von Monale und das Tal des Wildbachs Triversa beherrscht wurden, durch die sich die Via Fulvia wand. Das Dorf behauptete bis zum 16. Jahrhundert seine Rolle und Bedeutung, bis das Schloss 1553 von den Truppen des französischen Generals C. de Cossè, Graf von Brissac, zerstört wurde. Vom Schloss sind heute nur noch ein Plateau und Spuren eines der Festungswerke übrig. Nach dem Abriss des Schlosses entwickelte sich das Dorf zuerst auf den Hängen und dann entlang der Ebene. Castellero hat in dem Schloss sein Wahrzeichen. Im Jahr 1132 zerstört und dann wieder aufgebaut, beherrscht die Burg, was Gestalt und Position betrifft, das gesamte Gebiet; sie war während der Stadtkämpfe eine welfenfeindliche Hochburg. Das Dorf wuchs um das Schloss und die Pfarrkirche herum, die aus dem fünfzehnten Jahrhundert stammt und für den Adel gedacht war, wobei es eine Siedlung des mittelalterlichen Typs entwickelte; seine Einwohner standen hauptsächlich im Dienste der Gutshöfe der Burg. Die Strecke “Die Straße des Grafen” teilt sich daher in einige Abschnitte, die ein dünnes, aber immer noch erkennbares und aufzuwertendes Netz von Nebenstraßen individualisieren: von dem Ort Baldichieri säumt der Weg des Grafen die Hochebene, auf der die Hochburg stand, und kommt dann über eine geschotterte Strecke nach Castellero. Die Via dei Piglioni verbindet dagegen Baldichieri mit den Green Ways und folglich mit dem Park von Valleandona - Vallebotto. Schließlich gestattet die Strecke von Bricco Trombetta den Genuss des Gemeindegebiets von Castellero, mit faszinierenden und wenig bekannten Ausblicken. Durch das Wandern auf den Wegen dieser Strecke kann eine Vergangenheit wahrgenommen werden, in der die Wirtschaft im wesentlichen ländlich war, die aber außerdem Ressourcen aus den historischen Transitwegen des Tals ziehen konnte (die Via Fulvia, die Asti und Chieri verband, war sehr belebt und verfügte über eine Herberge für Händler und Pilger) und aus dem Wasserreichtum des Triversa-Beckenes; ausschlaggebend für die Entstehung zahlreicher Mühlen und vorindustrieller Strukturen, die es geschafft haben, eine erneuerbare Energiequelle in Arbeit zu verwandeln: das Fließen des Wassers.

 

Verbindung mit dem Sondernaturschutzgebiet Valli Andona, Botto und Grande: Baldichieri Bahnhof (145 m) - C.na Mandoletta (180 m) – Kreuzung Strecke Green Ways – Valleandona (210 m)

Länge: 2,5 km

 

Vom Bahnhof Baldichieri-Tigliole geht es Richtung NORDEN an der Landstraße entlang, die zuerst den Wildbach Triversa, die SS 10 Padana inferiore überquert und dann unter der Autobahn Torino-Piacenza hindurchführt, um das Dorf Baldichieri zu erreichen. Von der Dorfmitte geht es nach OSTEN auf der Straße weiter, die unter dem Namen “Via dei Piglioni” bekannt ist. Hinter dem Dorf verläuft die Strecke zuerst eben und dann für etwa 700 m auf der asphaltierten Straße, an deren Ende in der Nähe der Ortschaft Cascina Mandoletta ein Karrenweg eingeschlagen wird, der allmählich bis zur Spitze des Kamms ansteigt, der die Trennungslinie zwischen dem Tal von Baldichieri-Monale und dem von Valleandona ist. Von hier aus ist das Fossiliengebiet von Valleandona – Valle Botto zu erreichen, indem man Richtung NORDEN eine Strecke auf den astigianer Green Ways zurücklegt (ein vor einigen Jahren realisiertes Projekt, um Routen in der Provinz Asti zu individualisieren, zu erhalten und anzuzeigen, die zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd zu bewältigen sind).

 

Etappe 1: Baldichieri (150 m) – Castellero (220 m)

Länge: 3,5 km

 

Ab dem Ort Baldichieri wird eine antike Straße benutzt, die das Dorf mit dem Schloss verband, das auf der Burg gebaut wurde, die auf den Ort blickte und 1553 zerstört wurde. Es geht also an der Hochebene entlang, auf der die Festung stand, von der noch ein Gebäude und Spuren der ursprünglichen Anlage zu sehen sind. Etwas weiter wird ein Schotterweg eingeschlagen, der Baldichieri über einen wunderschönen Kamm mit Castellero verbindet. Dieser Abschnitt heißt “Der Weg des Grafen”, der Blick schweift über Hügel, die von einem Mosaik verschiedener Äcker gekennzeichnet werden (Haselnusshaine,

Weinberge, Saatland) und zurück über Buschwerk und Wälder. Neben dieser Hauptstrecke liegt ein zweiter Weg in der Talsohle, der den Rio Monale säumt und auf der Höhe von Cascina del Merlo mit dem ersten zusammenläuft, um dann bis zum Ort Castellero auf dem Kamm fortzulaufen.

 

Etappe 2: Castellero (220 m) – Vallata del Rio Valporino (175 m) - Cascine Graudi (240 m) - Valle del Rio Castellero (160 m) - Baldichieri (150 m)

Länge: 8 km

 

Das Gebiet von Castellero ist ein natürlicher Balkon, von dem Täler und Hügelanhöhen beobachtet werden können. Hinter den Hügeln ragt die Alpenkette hervor, die an klaren Tagen wie eine Fata Morgana gar nicht so weit entfernt zu sein scheint. Der natürliche Haselnussanbau hat der ländlichen Wirtschaft neuen Lebenssaft gegeben, die ansonsten untergegangen wäre, und regt im Sommer und Herbst zu gut besuchten Festen und Feiern an. In einem solchen Kontext sieht die “Sagra della Nocciola” (Haselnussfest) im Oktober ein Meeting mit Themen vor, die die Haselnuss betreffen, sowie einen Markt mit typischen Erzeugnissen und die Darstellung früherer Handwerke. Das Dorf wird von der Burg verschönert, die in Privatbesitz ist, das Dorf beherrscht und es kennzeichnet. Im vierzehnten Jahrhundert wurde die Burg während des Konfliktes zwischen Welfen und Ghibellinen dem Erdboden gleichgemacht. Danach wurde sie ein Lehen der De Ponte, die sie wieder aufbauten. Vom Dorf ausgehend folgt man Richtung WESTEN der Landstraße hinab in Richtung Gewerbegebiet, hinter dem der faszinierendste Teil beginnt, der über einen Schotterweg bis zu den Cascine di Bricco Trombetta führt. Die Strecke bietet wunderschöne Hügelanblicke, die noch nicht von Verkehrsinfrastrukturen und Industriehallen verunstaltet sind und windet sich durch Waldgebiete und kleine Felder. Von Bricco Trombetta geht es zuerst allmählich, dann plötzlich zum Tal des Rio Valporino hinab, hinter dem es wieder zum Kamm der Cascine Graudi hinaufgeht. Nachdem man etwa einen Kilometer auf dem Kamm zurückgelegt hat, geht es wieder hinunter bis zum Tal des Rio Castellero, dessen Lauf man etwa einem Kilometer am linken Ufer auf der Landstraße folgt. Hinter einer Gruppe von Bauernhäusern verlässt man die Landstraße rechts abbiegend und folgt dem Rio Capra. Nach ungefähr fünfhundert Metern kreuzt man die Landstraße; hier lässt man die Talsohle hinter sich und steigt in Richtung NORDOSTEN bergauf, bis man den Weg des Grafen des Hinwegs erreicht; jetzt muss man ein kleines Stück Weg in umgekehrter Richtung zurücklaufen, sodass man in Kürze wieder Baldichieri erreicht.

Informazioni utili 
Wander-, MTB- oder Pferd-Tour
Avvertenza generica valida per tutti i tracciati:
I tracciati GPS dei percorsi provengono da fonti varie e sono costituiti da più sezioni composte in un unico tracciato. Alcuni di essi possono avere un senso direzionale diverso da quello descritto sulla guida. Per una corretta percorrenza si raccomanda sempre la lettura del testo descrittivo e della mappa. Le informazioni contenute su tutti i media non impegnano la responsabilità di autori ed editori.