lingua

  • Italiano
  • English
  • Français
  • Deutsch
  • Español
  • Русский

titolo

Die Straße des Wassers

partenza 
Cantarana Bahnhof
Ankunft 
Cantarana
Localita' sul percorso 
Cantarana, C.ne Bricco Grosso, San Nazario, Loc. Bonoma, C.ne Serramezzano, Bricco dell’Oca, Cantarana, Arboschio, Bricco Barrano, Serralunga, Arboschio, Cantarana.
lunghezza 
irca 18 km
tempo di percorrenza 
1 Tag
difficolta' del percorso 
leicht, einige Streckenabschnitte sind behindertengerecht

File downloads

Der Weg bietet durch sein wahrscheinlich bezeichnenstes Element die Entdeckung des Gebiets von Cantarana: das Wasser. Der Name Cantarana ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs und bezieht sich in der Tat auf das Vorhandensein von Wasserläufen. Das Wasser ist immer noch in großen Mengen in dem Bereich Bonoma vorhanden, wo sich Quellgebiete befinden, die dazu verwendet werden, einen Teil des in der Stadt Asti verbrauchten Trinkwassers zu liefern. Geschichten der lokalen Überlieferung berichten von Wagen, die in den staubigen Böden einsanken, heute vollkommen urbar gemacht, auch in Bezug auf die Absinkung des Grundwassers, das sich einst dicht an der Oberfläche befand. Die Straße des Wassers ist nicht die einzige Art und Weise, die lokale Kultur und die Tradition der Menschen wahrzunehmen, die besonders ab dem Ende des neunzehnten bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts an der Realisierung von Bauten gearbeitet hat, die mit der Wasserleitung verknüpft sind. Die aus Bildern bestehende Dokumentation, die in den Gemeinderäumen zur Verfügung steht, die Ausrüstungen von einst, die Spezialteile, Ventile, Werkzeuge und vor allem die ab dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts gegrabenen Schächte sind ein wichtiges Gut, das zum Verständnis der Traditionen und der Evolution dieser Welt wesentlich ist. Diese Strecke ist jedoch auch reich an Zeugnissen des täglichen Lebens und der weniger wichtigen Geschichte; Gebetsschreine und Kapellen sind die auffälligsten Notstände jener Zeit. Vor der Entstehung des Dorfes siedelte die Bevölkerung vor allem auf den Kämmen, in Weilern längs der Straßen, die den Hügel zwischen San Damiano und Tigliole überqueren. Die Empfindung der Religiosität war stark vorhanden und durchdrang das harte Leben auf den Feldern, so wie die wenigen Feste, die ihren Höhepunkt in der Feier des heiligen Schutzpatrons hatten. Die Strecke teilt sich im Wesentlichen in zwei Teile, in deren Mitte sich der Ort Cantarana befindet. Der erste Teil kann leicht vom Bahnhof (Villafranca - Cantarana) erreicht werden, indem man sich an den Verkehrsverein in Cantarana wendet, wo es neben einem großen Parkplatz auch die wichtigsten Gemeindedienste gibt. Der Verkehrsverein ist äußerst aktiv und organisiert das ganze Jahr über Festlichkeiten und Wanderungen.

 

Teil 1: Cantarana (155 m) - C.ne Bricco Grosso (260 m) - San Nazario (200 m)
Länge: 4 km

 

Vom Pro Loco Verein in Cantarana geht es in Richtung NORDWESTEN, indem anfangs dem Val Marrone gefolgt wird, das zwischen die Hügel von Bricco Grosso und Villafranca dringt. Die Straße mündet an einer Stelle in die Gemeindestraße von Bricco Grosso, die ein wunderschönes Panorama bietet, und führt sanft abfallend zu den Cascine des oben beschriebenen Bricco, um dann die kleine Kirche San Nazario zu erreichen, die wegen einiger Malereien und der Harmonie ihrer Formen besonders hübsch ist. Eine behindertengerechte Variante in der Form eines Rundwegs, die insgesamt eben, angenehm und leicht zu bewältigen ist, folgt dem Tal des Rio Valmaggiore, um die Quellgebiete von Loc. Bonoma zu erreichen. Von hier geht es zum Pro Loco Verein von Cantarana zurück, wozu eine Strecke genutzt wird, die in der Nähe der Cascine Campia und Via del Martinetto vorbeiführt, die ihren Namen einer alten Werkstatt verdankt, deren Gesenkhammer vom Wasser angetrieben wurde.

 

Teil 2: San Nazario (200 m) - Loc. Bonoma (179 m) - C.ne Serramezzano (300 m)
Länge: 4 km

 

Von San Nazario gelangt man in Kürze zur Landstraße Villafranca-Ferrere auf der man etwa 150 m zurücklegt. Jetzt geht es weiter zu den Quellgebieten der Bonoma, die nach der Überquerung des Rio Valmaggiore zu erreichen sind. Die Strecke umgeht den ausgedehnten Bereich, wobei ein Blick auf die realisierten Infrastrukturen gewährt wird. Es ist auch interessant, eine Besichtigung der Wasserleitungen zu buchen; dabei kann man sich sowohl der Bedeutung der Wasserversorgung Bewusst werden als auch einige historische Funde betrachten, wie verschiedene Becken, die immer noch vorhanden sind, und Ausrüstungen, die auf die Anfänge des zwanzigsten Jahrhunderts zurückgehen, als die Bauarbeiten des Aquädukts begannen, das von diesem Gebiet bis in die Stadt Asti vordringt. Das vom Ingenieur Medici behandelte Projekt nutzte den Pegelunterschied zwischen dem Gebiet von Bonoma und der Stadt Asti; der Wasserreichtum und die regelmäßige Versorgung. Kurz vor den Quellgebieten der Bonoma gibt es einen alten Waschtrog, der seinerzeit von der lokalen Bevölkerung benutzt wurde. Jetzt geht die Wanderung bergauf Richtung SÜDEN weiter nach Serramezzana; es werden Wälder durchquert, die eine Vielfalt bodeneigener Arten vorweisen und hier kann man auch auf den „Orchideengarten“ treffen: es handelt sich hierbei nicht um einen angelegten Garten sondern um eine gewellte Ebene, auf der einige wilde Orchideensorten wachsen, die, wie alle anderen auch, gesetzlich streng geschützt sind.

 

Teil 3: Serramezzana (300 m) – Bricco dell’Oca (235 m) - Cantarana (155 m)
Länge: 2,5 km

 

Diese Strecke führt fast nur bergab und ermöglicht die Annährung an den Ort über den Kamm, der wegen zahlreicher Gebetsschreine längs der Straße, der kleinen Kirche der Trinità und dem Blick oberhalb von Bricco dell’Oca über das Dorf Cantarana, interessant ist.

 

Teil 4: Cantarana (155 m) – Arboschio (165 m) - Bricco Barrano (250 m) – Serralunga (160 m) - Cantarana (m 155)
Länge: 7,3 km

Von dem Dorf Cantarana, in dem sich ein Brunnen befindet, an dem die Menschen seit jeher Wasser für den täglichen Gebrauch schöpfen, geht es nochmals über den Platz des Verkehrsvereins, dann eine Strecke neben einem alten Kanal (Bealera) entlang, der in längst vergangenen Zeiten angelegt wurde, um die Molino Briolo zu versorgen, Richtung Serralunga, das man nach einigen hundert Metern erreicht. Von hier geht es nach einer kurzen Strecke über die Landstraße wieder auf die Gemeindestraße bis nach Bricco Barrano, wobei man längs der Straße einige interessante Gebetsschreine antrifft. Die kleine Kirche S.Pancrazio ist in der Nähe der Straße errichtet worden. Es handelt sich um einen Bau mit einer gewissen Bedeutung, der zum Wallfahrtsort geworden ist. In Bricco Barrano verdienen der antike Dorfkern und die kleine Kirche San Donato besondere Aufmerksamkeit. Jetzt geht es auf einer äußerst verkehrsarmen Straße weiter bergab zum Ortsteil Serralunga. Heute hat der Weiler viele Zeugnisse seiner Geschichte verloren, als er dafür bekannt war, die Residenz eines Grafen zu sein: des Grafen von Serralunga. Spuren der ursprünglichen Anlage des Ortsteils sind immer noch wahrnehmbar. Der Abschluss des Rundgangs ist im Wesentlichen eben und verläuft anfangs am Fuße des Hügels entlang; dann erreicht er das Dorf Arboschio und von dort in Kürze die Ortschaft Cantarana.

Informazioni utili 
Wander-, MTB- oder Pferd-Tour
Avvertenza generica valida per tutti i tracciati:
I tracciati GPS dei percorsi provengono da fonti varie e sono costituiti da più sezioni composte in un unico tracciato. Alcuni di essi possono avere un senso direzionale diverso da quello descritto sulla guida. Per una corretta percorrenza si raccomanda sempre la lettura del testo descrittivo e della mappa. Le informazioni contenute su tutti i media non impegnano la responsabilità di autori ed editori.