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Diese Woche empfehlen wir Ihnen... Weinberge und Dörfer

partenza 
Rocchetta Palafea
Ankunft 
Rocchetta Palafea
Localita' sul percorso 
Rocchetta Palafea, Castel Boglione, Castel Rocchero, Regione Girini, Montabone, Monte Dagno, Rocchetta Palafea
lunghezza 
circa 21 km
tempo di percorrenza 
1 oder 2 Tage
difficolta' del percorso 
leicht

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Etappe 1: Rocchetta Palafea (396 m) - Castel Boglione (269 m) - Castel Rocchero (410 m)

Länghe: 8,7 km

 

Das historische Zentrum von RocchettaPalafea windet sich vom Hauptplatz ausgehend zur Pfarrkirche Sant’Evasio aus dem achtzehnten Jahrhundert, eine der interessantesten Barockkirchen der Diözese von Acqui; kurz darauf

stößt man auf die Überreste der alten Burg und dem schönen mittelalterlichen Turm, der kürzlich restauriert worden ist und dessen Inneres besichtigt werden kann. Er fällt durch einen Kranz auf, der von einem Rundbogenfries

im romanischen Stil gebildet wird. Beim Verlassen des Dorfes auf der Landstraße Richtung OSTEN hat man nach einigen ansteigenden Kurven und der Abzweigung nach Montabone, einen herrlichen Ausblick über die schönen Hügel, die zum Teil mit Weinreben bepflanzt sind. Der Weg führt über kleine unasphaltierte sowie asphaltierte Nebenstraßen, die fast ausnahmslos eine großartige Sicht über Dörfer, Weinberge, kleine Felder und bewaldete Streifen bieten. Man kommt so nach Castel Boglione, eine an einer bedeutenden Gabelung der römischen Verbindungsstraße zwischen Aquae Statiellae und Alba Pompeia gelegenen Siedlung; von dem römischen Ort Castel Boglione ist nur die urbanistische Form übrig geblieben. Nach einer kurzen Strecke auf der Landstraße Richtung Terzo d’Acqui geht es links steil bergauf über eine kleine Asphaltstraße zu einigen Bauernhäusern. Auf dem Gebirgskamm angekommen geht es auf dem Grat weiter, von dem aus man eine prachtvolle Aussicht genießen kann, die über die fast vollständig mit Weinreben bepflanzten Hügel schweift, die im Hintergrund von den Alpen eingerahmt werden. Es geht weiter nach Castel Rocchero, wobei die SS 456 del Turchino gestreift wird. Der Ort ist auf der Hügelspitze verschanzt und dominiert das umliegende Weingelände; tatsächlich ist er wegen seiner vielen und hochwertigen Weinreben bekannt, aus denen die ebenso zahlreichen Qualitätsweine stammen.

 

Etappe 2: Castel Rocchero (410 m) – Regione Girini (380 m) - Montabone (454 m) - Monte Dagno (490 m) – Rocchetta Palafea (396 m)

Länge: 12 km

 

Von Castel Rocchero geht es Richtung SÜDEN über die asphaltierte Gemeindestraße; an der Gabelung angekommen geht es geradeaus über den Schotterweg, der über den Kamm verlaufend die umliegenden Hügel überragt, die größtenteils mit Weinreben bepflanzt sind. Schon bald gelangt man zu einem großen landwirtschaftlichen Betrieb, “il Cascinone”. Nach rechts abbiegend geht es bergab weiter, indem zuerst ein Pfad durch einen Wald eingeschlagen wird und dann ein Feldweg, der zur Talsohle führt. Nach der Überquerung der Landstraße und des Rio Bogliona geht es wieder bergauf und eine enge Gemeindestraße entlang bis zu den Case Girini, hinter denen der Weg zwischen Waldzipfeln und Weingelände auf einer Schotterstraße weiterführt. Auf diesem Abschnitt ist die natürliche Vegetation besonders interessant, die sich auf den Böschungen neben dem Pfad angesiedelt hat: es handelt sich oft um Gräser und Sträucher, dazu geeignet, sowohl was die Lage als auch die Zusammensetzung anbelangt, auf

sehr nährstoffarmen und recht kargen Böden zu überleben. Man stößt also auf Büsche von Ginster, Schlehen und Weißdorn, die von verkrümmten Flaumeichen- und Kieferexemplaren überragt werden. Zwischen den Gräsern sprießen im Frühling mehr oder weniger auffällige Blüten und man kann auch einige wilde Orchideenarten entdecken, wobei das schöne Purpur Knabenkraut (Orchis purpurea) am häufigsten anzutreffen ist. Überaus interessant ist auch die Entomofauna auf den Lichtungen: zu erwähnen ist die

Anwesenheit ganz besonderer und merkwürdig geformter Geradflügler, wie

die Empusa pennata, eine „Heuschrecke“ mit Antennen in der Form

eines Blatts. An der Asphaltstraße geht es ansteigend nach Montabone, dessen malerisches Zentrum mittelalterliche Reste bewahrt, darunter die Stadtmauer und das Eingangstor. Zwischen den Steinhäusern hinaufsteigend trifft man auf den Palazzo Comunale (Rathaus), in dem es einen großen Saal mit Kappengewölbe und einen Kamin mit Stuckreliefs, Wappen und Löwen an der Seite gibt. Beim Weitergehen gelangt man zur Pfarrkirche Sant’Antonio Abate, in der sich einige Gemälde befinden, die Guglielmo Caccia, “il Moncalvo” genannt, zugeordnet werden, einem bedeutenden Maler aus dem siebzehnten Jahrhundert, der aus Montabone stammt. Nach der Besichtigung der Ortschaft, die Richtung Rocchetta Palafea verlassen wird, lohnt sich ein Umweg zu der kleinen Kirche S.Vittore, die auf einer angrenzenden Anhöhe liegt. Auf das XV.-XVI. Jahrhundert zurückgehend, zeichnet sich die ländliche Kirche durch die besondere Öffnung des Portikus mit seinen Spitzbögen aus. Nach der Rückkehr auf die Hauptstraße führt die Strecke auf einem der schönsten und panoramareichsten Kämme des Gebiets weiter. Durch die Weinberge hindurch beherrscht man die gesamte Umgebung: links das Val Bormida und seine Dörfer und in der Ferne den Apennin und den Monte Beigua, rechts das vom Rio Bogliona durchfurchte Tal und weiter entfernt die Ebene des Tanaro bis zu den turinischen Anhöhen. Ein weiterer, beachtlicher Aussichtspunkt liegt auf der Höhe und in der Umgebung des Monte Dagno, von dem die Sicht über die Gebiete von Bistagno, Sessame und Cassinasco schweift. Jetzt geht es zwischen Büschen und Feldern einen steilen Pfad hinunter und man erreicht in Kürze die Ortschaft Rocchetta Palafea, die die Strecke abschließt.

Informazioni utili 
Wander- oder MTB-Tour
Avvertenza generica valida per tutti i tracciati:
I tracciati GPS dei percorsi provengono da fonti varie e sono costituiti da più sezioni composte in un unico tracciato. Alcuni di essi possono avere un senso direzionale diverso da quello descritto sulla guida. Per una corretta percorrenza si raccomanda sempre la lettura del testo descrittivo e della mappa. Le informazioni contenute su tutti i media non impegnano la responsabilità di autori ed editori.