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titolo

Fluss und Felsen

partenza 
Vesime
Ankunft 
Vesime
Localita' sul percorso 
Vesime, Cessole, Bricco della Croce, Bosco della Luja, Loazzolo, S.Sebastiano, Bricco delle Forche, Bubbio, Bric del   Moro, Monastero B.da, C.ne Grassi, Bric dei Galli, Vesime
lunghezza 
circa 45 km
tempo di percorrenza 
2 oder 3 Tage
difficolta' del percorso 
mittel

Etappe 1: Vesime (220 m) – Cessole (215 m) - Bricco della Croce (519 m) -

Criviolo (380 m) - Loazzolo (420 m)

Länge: 15,3 km

 

Die Ortschaft Vesime blickt auf das linke Ufer des Flusses Bormida. Auf dem Hauptplatz ragt die neugotische Pfarrkirche S.Martino empor. Am Ende des Platzes erhebt sich das Oratorio della Confraternita dei Di¬sciplinati, in dem nach Restaurierungsarbeiten wertvolle Fresken zum Vorschein gekommen sind, die auf das späte sechzehnte Jahrhundert zurückgehen. Der Palazzo Comunale (Rathaus), in dessen Inneren sich ein historisches Museum des Gebiets befindet, stammt eindeutig aus dem Mittelalter; er bewahrt einen Säulengang mit mächtigen Spitzbögen aus Stein, die von ebenso robusten Sand steinsäulen getragen und von romanischen Kapitellen mit geometrischen Figuren und Pflanzenspiralen überragt werden. Nachdem man Vesime hinter sich gelassen hat, kommt man zu den Ruinen der gleichnamigen Burg aus dem XII. Jahrhundert; hier gibt es einen Rastplatz mit Toiletten und Parkplatz, von dem aus die Überreste der Festung in ihrem ganzen Zauber bewundert werden können. Die Teilstrecke windet sich jetzt über Nebenstraßen bis nach Cessole, wobei sie inmitten von eben noch angedeuteten Hügeln. kleine bestellte Äcker und Weingärten durchquert. Der Ort Cessole ist auf dem Hügel verschanzt. Sofort springt einem die barocke Pfarrkirche Nostra Signora Assunta ins Auge, deren eigenartige Struktur aus zwei übereinanderliegenden Gebäuden gebildet wird, um den Höhenunterschied des Bodens auszugleichen. Jetzt geht es weiter, aus dem Ort Cessole heraus und ansteigend in Richtung NORDWESTEN, um Bricco della Croce zu erreichen, einen Aussichtspunkt, von dem eine Strecke des Val Bormida beherrscht wird und in der Ferne im SÜDEN die hohen Hügel zu erkennen sind, durchsetzt mit den Ortschaften der Langa. Die Teilstrecke führt nun über einen Pfad und durch einen Kastanienwald, um dann in dem Gebiet Creviolo auf asphaltierte Nebenstraßen zurückzukehren. Von hier bis zur Ortschaft Loazzolo folgt die Straße einer überaus unebenen Hügelform: einem tiefen und engen Tal, von Talwegen durchschnitten, die der schnellen Verwandlung der Hänge folgen, hier und da senkrechte Wände, die im Winter mit spektakulären Stalaktiten aus Eis überzogen sein können.

 

Etappe 2: Loazzolo (420 m) - San Sebastiano (500 m) - Bricco delle Forche (530 m) - Bubbio (228 m) - Bric del Moro (400 m) - Monastero B.da (174 m)

Länge: 15,9 km

 

Vom NORDEN kommend kann man das historische Zentrum von Loazzolo hervorlugen sehen. Die Pfarrkirche S.Antonio Abate (XV. Jahrhundert) fällt durch ihre zweifarbige Fassade mit abwechselnden Streifen auf. Auf demselben kleinen Platz steht auch die ganz aus Stein gebaute Kirche S.Francesco aus dem achtzehnten Jahrhundert. Aus dem Dorf kommend und indem man sich bergauf wieder nach NORDEN wendet, gelangt man zu den Häusern von San Sebastiano, einer Wohnsiedlung, die sich durch Bauten und kleine Mauern aus trocken gemauerten Steinen auszeichnet. An der Kreuzung mit der Gemeindestraße, die sich nach links zu dem Schutzgebiet “Bosco della Luja” windet, geht es rechts ein kurzes Stück die Landstraße entlang, um dann einen Pfad einzuschlagen, der zuerst einen Weinberg durchquert und dann bewaldete Flecken durchdringt, die sich mit Lichtungen abwechseln, auf denen zahlreiche Büsche wachsen. Die unterschiedlich ausgerichteten Hügelabhänge erklären die große Tier- und Pflanzenvielfalt, auf die man hier treffen kann. In der Nähe von Bric delle Forche können Orte ausgemacht werden, von denen man einen herrlichen Rundblick über das Valle Belbo als auch über das Valle Bormida genießen kann.

Die Etappe führt nun weiter nach Bubbio: asphaltierte Strecken lösen sich mit Schotterstraßen ab und führen durch Schlagwälder, Haselnusspflanzungen und bestellte Felder hinunter bis zu der kleinen Kirche S.Grato (Ende neunzehntes Jahrhundert) mit oktogonalem Grundriss und einem Portikus aus Rundbögen. In ihrer Nähe liegt ein Rastplatz mit Wasser und Toiletten. Steil bergab gehend erreicht man in Kürze Bubbio, dessen historisches Zentrum aufgrund der Pfarrkirche Dell’Assunta, einem Barockjuwel des südlichen Piemont aus dem achtzehnten Jahrhundert, einen Besuch wert ist. Nach der Überquerung der Via Maestra gelangt man zum Schloss der Marchesi del Vasto und del Carretto, dessen ursprüngliche Struktur auf das XIII. Jahrhundert zurückgeht, das jedoch während des siebzehnten Jahrhunderts so viele Veränderungen erfuhr, dass von dem Originalbau nur noch der viereckige Turm auf der Westseite übrig ist. Jetzt geht die Strecke weiter Richtung SÜDEN und überquert die Brücke über

den Fluss Bormida. Wenn man am rechten Ufer Richtung Monastero B.da

geht kann man auf zahlreiche Wasservögel stoßen, besonders auf Entenvögel wie Stockenten oder Reiher, wie z.B. Seidenreiher, aber auch auf Bläss- und Teichhühner aus der Familie der Rallen. Nach der Ebene des Bormida steigt die Strecke auf der Hügelseite an und führt zu einem Ort Namens Bric del Moro mit einer interessanten Aussicht. Um zum Kloster Monastero B.da zu gelangen, geht es abwärts bis zum Wildbach, der sich auf der Höhe einer Gabelung befindet, auf einem gewundenen Pfad durch den Wald. Geradeaus durchwatet man den Fluss und kommt kurz darauf in der Nähe der Pfarre S.Rocco an die Landstraße. Jetzt bleibt einem nichts anderes übrig, als der leicht abfallenden Landstraße zu folgen, um bald zum Kloster Monastero B.da zu gelangen. Über die herrliche mittelalterliche „Eselsrückenbrücke”, die im XII. Jahrhundert von den Benediktinermönchen errichtet wurde, gelangt man in den Ort. Auffällig ist ein ziemlich gut erhaltenes historisches Zentrum, das sich um die mittelalterliche Burg drängt, die besichtigt werden kann und Sitz der Gemeinde ist; die Zimmer der Burg haben Mosaikböden und Kappendecken sowie Kreuzgewölbe und mit Fresken verzierte Wände, die geometrische Motive, Blumenmuster und mythologische Szenen darstellen. Wenn man den Kreis dagegen von der oben erwähnten Kreuzung aus schließen möchte, muss man sich nach rechts wenden und dem geschotterten Karrenweg folgen, der parallel zum Fluss Tatorba stromaufwärts verläuft.

 

Etappe 3: Monastero B.da (174 m) - Roccaverano Karrenweg - Madonna del Deserto (300 m) - Madonna del Rosario (480 m)

Länge: 13,7 km

 

Alter Karrenweg nach Roccaverano Längs dieser Talstrecke können kleine, terrassenförmig angelegte Weinberge und typische Bauten aus den Steinen der Langhe bewundert werden. Geologisch interessant sind die herrlichen Schichtformationen, die auf den senkrechten Erosionslinien entlang des Tatorba abzulesen sind. Die Talgegend bewahrt vereinzelt besondere Tier- und Pflanzenarten der Feuchtgebiete bzw. aus dem Flussvorland: unter den Bäumen gibt es Weiden und Erlen, während von den Amphibien neben den verschiedenen Froschlurcharten auch Molche und Salamander vertreten sind, deren Anwesenheit meist unbemerkt bleibt. Der alte Karrenweg nach Roccaverano endet in der Nähe der kleinen Kirche Madonna del Deserto. Von hier aus gelangt man, indem man der Asphaltstraße bergauf folgt, zur kleinen Kirche Madonna del Rosario, ein Rastplatz mit einem schönen Panorama; von hier führt eine asphaltierte Nebenstraße zwischen Wissen und Äckern durch das Valle Bormida zur Ortschaft Vesime.

Informazioni utili 
Wander- oder MTB-Tour
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