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titolo

Gipfel und Furchen

partenza 
Roccaverano
Ankunft 
Roccaverano
Localita' sul percorso 
Roccaverano, San Giovanni, Vengore, C.ne Colla, Mombaldone, Piantivello, Garbavoli, Case Bogliolo, San Sebastiano, Serole, Castello di Serole, Bric Puschera, Olmo Gentile, Roccaverano
lunghezza 
circa 35 km
tempo di percorrenza 
2 - 3 Tage
difficolta' del percorso 
mittel

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Etappe 1: Roccaverano (750 m) – Mombaldone (222 m)
Länge: 9,3 km

 

Aus Roccaverano herauskommend geht es zuerst auf dem Kamm weiter, von dem man eine schöne Aussicht genießen kann und der die historischen Weiler S.Giovanni, Gallesi, Vengore durchquert. Der erste Weiler besticht durch seine historischen Häuser und die Kirche S.Giovanni (XIII. Jahrhundert n.Chr.), die einen Besuch wert ist, da sie einen der bedeutendsten spätgotischen Freskenzyklen in dem Gebiet von Asti bewahrt. Hinter Gallesi und Vengore geht es dann weiter über den abfallenden Schotterweg. Das Panorama öffnet sich über das Tal des Wildbachs Ovrano, mit Hängen, die von Terrassierungen und Wäldern gekennzeichnet werden. In der Nähe des Bauernhauses Molinera wird ein enger Pfad eingeschlagen, der am Hang entlangläuft, welcher in einem eindrucksvollen Gebiet von Furchen und Felsen streckenweise steil abfällt und aufgrund besonderer Pflanzenarten naturwissenschaftlich sehr interessant ist, wie Thymian und Perückenbaum, typisch mediterrane Büsche, Flaumeiche, Manna-Esche, Kiefer, Ginster und verschiedene Orchideenarten, darunter die seltene und geschützte Adriatische Riemenzunge (Himantoglossum adriaticum), wegen der beachtlichen Ausmaße und der langen Lippe, von der ihr Name stammt, eine besonders auffällige Orchidee. Eine so reichhaltige und besondere Umgebung ist auch ein Lebensraum für ebenso viele und interessante Tiere. Unter den Insekten findet der Sandkäfer (Cicindelacampestris), auch “sechsbeiniger Tiger” genannt, hier ein ideales Jagdrevier. Auf der Talsohle angelangt kommt man dem Wildbach Ovrano folgend, der aufgrund seines guten natürlichen Zustands einen Besuch wert ist, bald nach Mombaldone, einen der „schönsten Orte Italiens“: ein Stück Mittelalter, das bis zu uns gelangt ist und aus Straßen mit Kopfsteinpflaster und Steinhäusern mit Wappen über den Türen gebildet wird.

 

Etappe 2: Mombaldone (222 m) – Serole (600 m)
Länge: 14,7 km

 

Hinter dem Dorf Mombaldone geht es auf der asphaltierten Nebenstraße weiter durch kleine Äcker, Bauernhäuser, Waldflecken und Furchen. Die Strecke verläuft auf einem Pfad, der den mit Büschen und Bäumen bewachsenen Hang emporklettert und mit einem Blick über die durchfurchten Hänge ein wunderschönes Panorama bietet; außerdem ist er wegen seiner Flora interessant: bis zum Ort Piantivello, in dem sich interessante Steinbauten vorfinden, gibt es Ginster, Thymian und vereinzelte Zistrosen (Cistus salvifolius). Von hier aus geht es weiter nach Garbavoli, Case Boglioli,
S.Sebastiano, Brallo und zum Schluss Serole, wobei Schotterwege und wenig befahrene Asphaltstraßen aufeinander folgen und Weiden, Waldflecken, Terrassierungen und kleine Äcker durchqueren, die ein eindrucksvolles Bild bieten.

Etappe 3: Serole (600 m) – Roccaverano (750 m)
Länge: 11,1 km

 

In der Mitte von Serole gibt es einen gut ausgerüsteten Rastplatz mit Tischen und Bänken, die Pfarrkirche S.Lorenzo aus dem sechzehnten Jahrhundert, das Oratorio di S.Bernardino e della Madonna del Carmine, jetzt entweiht und für kulturelle Tätigkeiten genutzt. Es geht weiter Richtung Cuniola, allerdings wird die asphaltierte Straße kurz vor dem Ort verlassen, um bis in die Nähe von Bric Puschera einen durch Wald und typischen Büschen führenden Schotterweg zu folgen. Die Anwesenheit der Ruinen der Burg von Serole, der Trockenmauern, der typischen Terrassierungen und des herrlichen Panoramas während des Aufstiegs, das seine Apotheose genau in Bric Puschera (Gipfel der Langhe) erreicht, gibt Aufschluss über die geschichtliche und landschaftliche Bedeutung des Ortes. In der Nähe der Bauernhäuser Battaglini wird man auf den Weiler “Camomilla” aufmerksam: ein befestigter Kern von Steinhäusern mit Einfriedungsmauer, die verschiedene, um einen Hof gruppierte Häuser verbirgt. Von hier aus geht es über die wenig befahrene Asphaltstraße mit ihrem eindrucksvollen Panorama und durch bewaldete Schluchten, Weiden und kleine Äcker weiter bis zur Ortschaft Olmo Gentile, deren Turm und Burg aus Stein majestätisch über das kleinste Dorf der Langhe mit weniger als 100 Einwohnern emporragen. Der Ort wird Richtung OSTEN verlassen und über die Landstraße erreicht man eine Votivkapelle, von der aus die Asphaltstraße vermieden werden kann, indem man über einen Schotterweg durch Wiesen, Weiden und mit Büschen bewachsene Flecken kommt. Die ganze Gegend zeichnet sich durch beeindruckende und großartige Ausblicke aus: Anhöhen der Langhe, auf deren Spitzen sich vor dem Hintergrund der Alpenkette antike Ortschaften abzeichnen. Der Karrenweg kommt einige hundert Meter von der “Hauptstadt” der astigianer Langhe, Roccaverano, auf der Landstraße heraus. Die Mitte der Ortschaft stellt der herrliche Platz dar, auf dem die Bramante-Kirche SS. Maria Annunziata, der runde Turm und ein Mauerrest vom Schloss der Marchesi del Carretto mit drei eleganten Biforen und Schießscharten angeordnet sind, in die bei Bedarf die Waffen platziert werden konnten, um die Festung zu verteidigen. Der historische Ort ist mit seinen Straßen, den Häusern aus Stein, den Türen, die durch in Stein gehauene Friese verziert werden, einen Besuch wert.

Informazioni utili 
Wander- oder MTB-Tour (mit einigen Einschränkungen)
Avvertenza generica valida per tutti i tracciati:
I tracciati GPS dei percorsi provengono da fonti varie e sono costituiti da più sezioni composte in un unico tracciato. Alcuni di essi possono avere un senso direzionale diverso da quello descritto sulla guida. Per una corretta percorrenza si raccomanda sempre la lettura del testo descrittivo e della mappa. Le informazioni contenute su tutti i media non impegnano la responsabilità di autori ed editori.